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Haselböck Lukas

Vorname
Lukas
Nachname
Haselböck
erfasst als
Interpret:in
Solist:in
Komponist:in
Ausbildner:in
Musikpädagog:in
Musikwissenschaftler:in
Autor:in
Genre
Neue Musik
Klassik
Instrument(e)
Stimme
Männerstimme
Bassbariton
Fagott
Geburtsjahr
1972
Geburtsort
Wien
Geburtsland
Österreich
Lukas Haselböck

Lukas Haselböck © Maria Frodl

"Lukas Haselböck wurde 1972 in Wien geboren und studierte Musikwissenschaft (Dr.phil. 1997 mit einer Dissertation über Analytische Untersuchungen zur Motivischen Logik bei Max Reger), Komposition (Studium bei Iván Eröd und Erich Urbanner, Mag.art. 1999) und IGP Gesang in Wien. Seit 2000 ist er als Assistenzprofessor am Institut für Musikwissenschaft und Interpretationsforschung der Wiener Musikuniversität tätig. Er hielt zahlreiche Vorträge, organisierte Symposien (z.B. Friedrich Cerha-Symposion 2004, Klangperspektiven 2009) und publizierte Schriften vor allem über die Musik des 20. Jahrhunderts. 2007–08 hatte er eine
Gastprofessur für Musiktheorie an der Universität für Musik und Darstellende Kunst Graz inne. Institutionelle Tätigkeiten: 2006–2009 Vorstandsmitglied der ÖGMW, seit 2007 Mitglied des Betriebsrates der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien. Als Komponist schrieb er instrumentale und vokale Kammermusik, mehrere Solokonzerte sowie Opern. Für seine Werke erhielt er Preise von staatlichen und privaten Institutionen (1998 Förderungspreis der Theodor Körner-Stiftung; 1999 Würdigungspreis des Ministeriums, Stipendium des Bundeskanzleramtes; 2000 Arbeitsstipendium der Stadt Wien, Förderungspreis der Czibulka-Stiftung; 2001 Wiener Symphoniker Kompositionsstipendium, Förderungen der Alban-Berg-Stiftung; 2019 Anerkennungspreis des Landes Niederösterreich). Aufgaben als Jurymitglied in Kompositionswettbewerben und institutionelle Aufgaben (Vorstandsmitglied bei ÖKB, ÖGZM und IGNM, musikwissenschaftlicher Berater des Ensembles Wiener Collage) ergänzten seine Tätigkeit. Einige seiner Vokalwerke wurden auf einer ORF-Zeitton-CD publiziert. Haselböck tritt auch immer wieder als Interpret seiner eigenen Vokalwerke auf. [Von 2010–2025 organisierte] er die Wiener Neue-Musik-Konzertreihe cercle."
Lukas Haselböck: Lebenslauf, abgerufen am 16.04.2026 [https://www.lukashaselboeck.com/_files/ugd/969642_836cbdfb7cab4ab0aa17d…]

Stilbeschreibung

"Beim Komponieren sind mir unterschiedlichste Zugänge wichtig: Ich versuche, differenziert an Klang und Struktur zu arbeiten und auf diesen Ebenen nachvollziehbare Abläufe zu schaffen. Insbesondere in meiner Vokalmusik finden sich aber auch Spielarten des Humors: schwarze, wienerische Abgründe, übersteigerte Virtuosität und experimentelle Vokaltechniken sowie schauspielerische Elemente. Dabei ist die Verbindung klangatmosphärischer und textlicher Ebenen sowie auch die Suche nach Leichtigkeit relevant. In den letzten Jahren ist der Bereich des Musiktheaters für mich immer mehr ins Zentrum meiner Arbeit gerückt: Hier führt mich eine bestimmte Atmosphäre, eine spezifische Entwicklung der Handlung zu Stimmungen, Farben, Klängen, die schlüssig aus den textlichen Vorgaben entstehen."
Lukas Haselböck: Über mein Komponieren, abgerufen am 16.04.2026 [https://www.lukashaselboeck.com/]

Auszeichnungen, Förderungen & Stipendien

1997 2. Komponistenforum Mittersill: Composer in Residence
1998 Theodor Körner Fonds: Förderungspreis 
1999 Bundesministerium für Unterricht und Kunst: Würdigungspreis 
1999 Bundeskanzleramt Österreich Kunst und Kultur: Arbeitsstipendium
2000 Stadt Wien: Arbeitsstipendium 
2000 Czibulka-Stiftung - mdw – Universität für Musik und darstellende Kunst Wien: Förderungspreis 
2001 Alban Berg Stiftung, Wien: Förderung 
2001 Wiener Symphoniker: Kompositionsstipendium
2019 Amt der Niederösterreichischen Landesregierung: Niederösterreichischer Kulturpreis - Anerkennungspreis i.d. Sparte "Musik"

Ausbildung

1988–1990 Hochschule für Musik und darstellende Kunst Wien: Konzertfach Fagott (Camillo Öhlberger)
1990 Schottengymnasium Wien: Matura
1990–1995 Universität Wien: Musikwissenschaft, Philosophie - Mag. mit Auszeichnung (Diplomarbeit "Prozeß und Kontrastdenken in den Streichquartetten Regers und Hindemiths")
1991–1999 Hochschule für Musik und darstellende Kunst Wien: Tonsatz-/Komposition (Iván Eröd, Erich Urbanner) - Mag.art. mit Auszeichnung
1994–1999 Hochschule für Musik und darstellende Kunst Wien: IGP Gesang (Adelheid Hornich) 
1995–1997 Universität Wien: Musikwissenschaft, Philosophie - Dr. phil. mit Auszeichnung (Dissertation "Analytische Untersuchungen zur Motivischen Logik bei Max Reger")
1998–2001 Hochschule für Musik und darstellende Kunst Wien: Lehrgang für Atemtechnik (Johann Leutgeb)
1999–20?? Wien: Privatstudium Gesang (Margit Klaushofer, Margarita Lilowa, Julij Chomenko, Gottfried Hornik)
2023 Hochschule für Musik Carl Maria von Weber, Dresden (Deutschland): Historische Musikwissenschaft - Habilitation

Meisterkurse, u. a. bei: Paul Esswood, Ute von Garczynski, Kai Wessel, Kurt Widmer

Tätigkeiten

1999–20?? ÖKB – Österreichischer Komponistenbund: Vorstandsmitglied
1999–2010 Ensemble Wiener Collage: musikwissenschaftlicher Berater
2000–2007 Institut für Analyse, Geschichte und Theorie der Musik - mdw – Universität für Musik und darstellende Kunst Wien: Assistent, Vortragender, Musikwissenschafter (Historische Musikwissenschaft, Musikanalyse)
2003–2011 IGNM – Internationale Gesellschaft für Neue Musik Österreich: Vorstandsmitglied
2004 Friedrich-Cerha-Symposion, Wiener Konzerthaus: Organisator (inhaltliche Planung), Votragender
2006–2009 ÖGMw – Österreichische Gesellschaft für Musikwissenschaft: Vorstandsmitglied
2007–2008 KUG – Universität für Musik und darstellende Kunst Graz: Gastprofessor (Musiktheorie)
2007–2023 mdw – Universität für Musik und darstellende Kunst Wien: Assistenzprofessor
2007–heute mdw – Universität für Musik und darstellende Kunst Wien: Betriebsratsmitglied
2009 Symposion "Klangperspektiven" - mdw – Universität für Musik und darstellende Kunst Wien: Organisator (inhaltliche Planung), Leiter, Vortragender
2009–2021 ÖGZM – Österreichische Gesellschaft für zeitgenössische Musik: Vorstandsmitglied
2010–2025 cercle – konzertreihe für neue musik, Wien: Begründer (mit Gernot Schedlberger), künstlerischer Leiter
2021 #ACF65 – Open Call for Composers - Österreichisches Kulturforum London (Großbritannien): Jurymitglied (mit Gerold Gruber, Mary Dullea)
2023–heute Institut für Musikwissenschaft und Interpretationsforschung - mdw – Universität für Musik und darstellende Kunst Wien: ao. Professor

Österreichischer Rundfunk (ORF) – Ö1: Mitarbeit bei zahlreichen Sendungen, Rundfunkaufnahmen
Autor von Programmeinführungen für bspw.: Wiener Konzerthaus, NDR – Norddeutscher Rundfunk, diverse Ensembles

Mitglied in Ensemble/Band/Orchester
1998–???? Il Diletto Moderno: Sänger
2002–heute Company of Music: Sänger

Zusammenarbeit als Sänger u. a. mit: Arnold Schönberg Chor, Wiener Singverein, Wiener Singakademie, Concentus Vocalis Wien, Hugo Distler Chor Wien

Aufträge (Auswahl)

2008 sirene Operntheater, Wien: Der Maler Brabanzio
2010 sirene Operntheater, Wien: Yunan und Duban
2016 Alban Berg Stiftung, Wien: Oldtimer Suite

Uraufführungen (Auswahl)*

als Komponist


1997


1998


1999


2000


2001


2002 


2005 


2006


2009


2010


2011


2012


2013


2014


2015


2016


2017


2018


2024


als Interpret


2010

Pressestimmen (Auswahl)

15. Juni 2010
"Stimmlich virtuos und ungemein vielschichtig interpretierte, sprach und sang Lukas Haselböck als weitere Uraufführung eine eigene Komposition: "vor dem verschwinden", ein siebenteiliger Zyklus für Bassstimme solo nach Texten von Andrea Heuser [...]. Die zweite Eigenkomposition, die Haselböck zu diesem Abend beisteuerte heißt "aquarell: hommage an kandinsky", entstand 2005 und ist für Klavier solo."
mica-Musikmagazin: "Stimme und Klavier": Lukas Haselböck und Kaori Nishii mit Uraufführungen (Heinz Rögl, 2010)

2005
"Die diesjährigen drei Konzerte des Viceliner Frühling – einer seit fünf Jahren bestehenden Kammermusikreihe der Katholischen Kirchengemeinde St. Vicelin in Lübeck – standen unter dem Motto "Österreich – Musik und Musiker aus dem Nachbarland". Für das Abschlusskonzert am 26. Juni 2005 konnte Konrad Kata, Organist an St. Vicelin und Organisator der Veranstaltung, das Triple Tongue Vienna verpflichten. [...] Den Höhepunkt des Konzertes bildete die Uraufführung eines eigens für das Trio komponierten Werkes: Einstellungen für Oboe, Klarinette und Fagott von Lukas Haselböck [...]. Drei der sechs Sätze seiner Einstellungen widmen sich besonders jeweils einem Instrument. Hervorzuheben ist hierbei der fünfte Satz mit dem sprechenden Titel Egottist: Das Fagott emanzipiert sich gegenüber seinen Mitstreitern, wobei alle Möglichkeiten des Instruments in virtuoser Weise vorgeführt werden. Auch in Lukas Haselböcks Werk spielt das humoristische Element eine zentrale Rolle: Auf die drei zuvor angesprochenen Sätze folgen jeweils so genannte Promenaden. Assoziationen mit Mussorgsky sind hier durchaus nicht fehl am Platz, denn allerspätestens im letzten Satz sind die musikalischen Verbindungen zu den Bildern einer Ausstellung unüberhörbar. Auch dieses rhythmisch vertrackte und von den Ansprüchen an den einzelnen Instrumentalisten überaus schwierige Werk meisterte das Triple Tongue Vienna mit spielerischer Leichtigkeit."
Claus Woschenko: Schulterschluss von Wiener Klassik und Neuer Musik. Das Triple Tongue Vienna zu Gast beim Lübecker Viceliner Frühling. In: Die Tonkunst (1. Juli 2005), Nr. 7, Jg. 3.

2004
"Lukas Haselböck (geb. 1972) ist eine sehr vielseitige Künstlerpersönlichkeit. Als Musikwissenschaftler hat er Publikationen herausgegeben und unterrichtet Analyse an der Wiener Musikuniversität. Seine Ausbildung als Komponist erhielt er bei Erich Urbanner. Darüberhinaus verfolgt er auch seit mehreren Jahren eine erfolgreiche Karriere als Sänger. Seine 13 Miniaturen nach Gedichten von Giuseppe Ungaretti für tiefe Stimme, Bassklarinette und Klavier setzen die knappen, Haiku-artigen Gedichte mit adäquaten musikalischen Mitteln um. Die prägnanten Stimmungen werden schnappschussartig eingefangen und wiedergegeben. Haselböck hat die Ungaretti-Texte in Originalsprache vertont, die genialen Bachmann-Übersetzungen aber dem Abendprogramm beigelegt. Im hochinteressanten Interview sprach der Komponist einerseits über das bewegte Leben Ungarettis, andererseits über sein eigenes kompositorisches Credo. Anschließend trug er sein eigenes Werk mit klangschönem Bariton höchst überzeugend vor, kongenial unterstützt von Reinhold Brunner (Bassklarinette) und Jaime Wolfson (Klavier)."
Rainer Bonelli: Ungaretti-Miniaturen. In: Österreichische Musikzeitschrift, 59. Jg., 2/2004, S. 68–69.

Diskografie (Auswahl)

2017 Lukas Haselböck (ORF Edition Ö1)

Tonträger mit seinen Werken
2012 Neue Kammermusik aus Österreich - Ursula Erhart-Schwertmann, Edda Andrea Graf (RICH ART Records) // Track 9: Zwei Stücke für Violoncello und Klavier
2010 kaufhausmusik - Triple Tongue Vienna (ORF Edition Ö1) // Tracks 5-10: einstellungen

Literatur

mica-Archiv: Lukas Haselböck

2008 Woche der mikrotonalen Musik (20.-26.10.) mit Konzerten in Wien und ganz Österreich und einem Symposion. In: mica-Musikmagazin.
2009 Rögl, Heinz: Diesen Freitag startet das Festival "Nachts" des Sirene-Operntheaters. In: mica-Musikmagazin.
2009 Rögl, Heinz: Sirene-Operntheater: Wöchentlich neue Perutz-Episode von "Nachts", drei folgen noch (Banlaky, Schedlberger, Dienz). In: mica-Musikmagazin.
2010 Am Sonntag im OFF-Theater: "Balladen" (Wolfram Wagner, Erich Urbanner) mit Lukas Haselböck. In: mica-Musikmagazin.
2010 Rögl, Heinz: Lukas Haselböck mit drei Uraufführungen im Genre der Ballade. In: mica-Musikmagazin.
2010 Rögl, Heinz: "Stimme und Klavier": Lukas Haselböck und Kaori Nishii mit Uraufführungen. In: mica-Musikmagazin.
2010 Ternai, Michael: "Ausländer rein!" ein Konzert des Ensembles "die reihe" im Radiokulturhaus. In: mica-Musikmagazin.
2010 cercle – konzertreihe für neue musik. In: mica-Musikmagazin.
2011 cercle – konzertreihe für neue musik: SCHICHT Literatur und Musik 1. In: mica-Musikmagazin.
2012 Weberberger, Doris: Liederabend der ÖGZM. In: mica-Musikmagazin.
2012 Weberberger, Doris: Neue Kammermusik aus Niederösterreich. In: mica-Musikmagazin.
2013 Rögl, Heinz: 100 Jahre ÖKB: Vorschau auf die Jubiläumswoche mit Konzerten und Symposion. In: mica-Musikmagazin.
2013 Dražić, Lena: mica-Interview mit Lukas Haselböck. In: mica-Musikmagazin.
2016 Friedrich Cerha zum 90. Geburtstag. In: mica-Musikmagazin.
2021 #ACF65 – Open Call for Composers. In: mica-Musikmagazin.
2023 Austrian Composers Week 2023. In: mica-Musikmagazin.
2024 Arnold Schönberg 150 – Jubiläumsjahr 2024. In: mica-Musikmagazin.

Eigene Publikationen (Auswahl)
2000 Haselböck, Lukas: Analytische Untersuchungen zur Motivischen Logik bei Max Reger. Wiesbaden: Breitkopf und Härtel.
2000 Haselböck, Lukas: Rückblick als Formidee – Zum Paradigma der 'Ereignisgeschichte' bei Max Reger. In: Becker, Alexander / Gefäller, Gabriele / Popp, Susanne (Hg.): Reger-Studien 6, Musikalische Moderne und Tradition, Internationaler Reger-Kongress Karlsruhe 1998/Wiesbaden 2000, S. 93–102.
2000 Haselböck, Lukas: Beiträge zur Untersuchung der Harmonik in den Strauss-Liedern (Der Einsame – Im Spätboot – An die Nacht). In: Richard Strauss-Blätter, Neue Folge, Heft 43. Tutzing: Internationale Richard Strauss-Gesellschaft, S. 179–186.
2001 Haselböck, Lukas: Von der Prägnanz im Zerfließenden – Regers Langsame Sätze im Spannungsfeld von Bekenntnis und Katastrophe. In: Saary, Margareta (Hg.): Analyse zur Vermittlung von Musik und Werbung für Komponisten. Eine Anthologie für Gottfried Scholz zu seinem 65. Geburtstag (= Publikationen des Instituts für Musikanalytik Wien, Bd. 6). Frankfurt: Peter Lang, S. 117–128.
2001 Haselböck, Lukas: 'Erzählstrukturen' bei Johannes Brahms. In: Saary, Margareta (Hg.): Analyse zur Vermittlung von Musik und Werbung für Komponisten. Eine Anthologie für Gottfried Scholz zu seinem 65. Geburtstag (= Publikationen des Instituts für Musikanalytik Wien, Bd. 6). Frankfurt: Peter Lang, S. 129–150.
2001 Haselböck, Lukas: Einige Bemerkungen zur 'Naturphilosophie' bei Anton Webern. In: Martinaková, Zuzana (Hg.): Filozofické koncepcie v hudbe a umení II, 2. Medzinárodné sympózium Jána Albrechta, venované Ladislavovi Mokrému, Bratislava.
2002 Haselböck, Lukas: Kurt Rapf. Wien: Lafite.
2002 Haselböck, Lukas: Volkslieder op. 49. In: Gruber, Gerold W. / Müller, Antje (Hg.): Schönberg und seine Werke, Bd. II. Laaber: Laaber Verlag. S. 172–180.
2002 Haselböck, Lukas: Frühe Lieder ohne Opuszahl. In: Gruber, Gerold W. / Müller, Antje (Hg.): Schönberg und seine Werke, Bd. II. Laaber: Laaber Verlag. S. 300–311.
2004 Haselböck, Lukas: Dvořáks 6. Sinfonie – ein 'intertextueller' Kommentar zu Brahms' 2. Sinfonie? In: hudební věda 3-4 (2004), S. 341–354.
2004 Haselböck, Lukas: Ein 'Humor, der selbst von den Besten oft nicht erkannt wird'? Affront und Verrätselung in Regers Klaviertrio e-Moll op. 102. In: Schmalzriedt, Siegfried / Schaarwächter, Jürgen (Hg.): Reger-Studien 7. Festschrift für Susanne Popp (= Schriftenreihe des Max-Reger-Instituts Karlsruhe, Bd. XVII). Wiesbaden: Carus Verlag, S. 287–306.
2005 Haselböck, Lukas: Zwölftonmusik und Tonalität. Zur Vieldeutigkeit dodekaphoner Harmonik. Laaber: Laaber.
2006 Haselböck, Lukas: '... dass jede Existenz ihr Abenteuer, ihr geheimes Drama umfasst': Zur Klangdramaturgie in Enescus Vox Maris und Debussys La Mer. In: Manolache, Laura / Bîrnat, Liliana (Hg.): Simpozionul Internaţional de Muzicologie, Bucureşti 9-10 septembrie 2005. Bukarest: Uniunea Compozitorilor şi Muzicologilor din România, S. 59–78.
2006 Haselböck, Lukas (Hg.): Friedrich Cerha: Analysen – Essays – Reflexionen, Freiburg im Breisgau/Wien/Berlin: Rombach Verlag.
2006 Haselböck, Lukas: Zum Erleben von Prozessen: Cerhas 2. Streichquartett und Phantasiestück in C's Manier. In: Haselböck, Lukas (Hg.): Friedrich Cerha: Analysen – Essays – Reflexionen, Freiburg im Breisgau/Wien/Berlin: Rombach Verlag , S. 95–119.
2007 Haselböck, Lukas: Spectral music in the context of contemporary philosophy. In: Arbo, Alessandro (Hg.): Perspectives de l'esthétique musicale: Entre théorie et histoire. Paris: Harmattan, S. 365–372.
2008 Haselböck, Lukas: 'A hidden commentary': Zaïde – Adama von Chaya Czernowin. In: Gratzer, Wolfgang (Hg.): Herausforderung Mozart. Komponieren im Schatten kanonischer Musik (= Schriften zur musikalischen Rezeptions- und Interpretationsgeschichte, Bd. 2). Freiburg im Breisgau/Berlin/Wien: Rombach Verlag, S. 171–186.
2008 Haselböck, Lukas: An der Schwelle der Wahrnehmung: Die Musik von Gérard Grisey und Tristan Murail im Kontext des musikphilosophischen Diskurses. In: Sprick, Jan Philipp / Bahr, Reinhard / Troschke, Michael von (Hg.): Musiktheorie im Kontext (= Musik und. Eine Schriftenreihe der Hochschule für Musik und Theater Hamburg, Neue Folge, Bd. 9), Berlin: Frank & Timme, S. 203–214.
2009 Haselböck, Lukas: "Tempora mutantur, nos et mutamur in illis". Zeitkonzepte in Haydns Symphonie Nr. 64. In: Bungardt, Julia / Helfgott, Maria / Rathgeber, Eike / Urbanek, Nikolaus (Hg.): Wiener Musikgeschichte. Annäherungen - Analysen - Ausblicke. Festschrift für Hartmut Krones. Wien/Köln/ Weimar: Böhlau Verlag , S. 171–180.
2009 Haselböck, Lukas: Vivaldis Le quattro stagioni und Haydns Tageszeiten-Sinfonien. In: Quetin, Laurine / Gruber, Gerold W. / Gier, Albert (Hg.): Joseph Haydn und Europa vom Absolutismus zur Aufklärung (= Musicorum 7). Tours: Université François-Rabelais, S. 183–192.
2009 Haselböck, Lukas: Chromatische Stimmführungsmodelle in Arnold Schönbergs Verklärte Nacht op. 4 (1899) und George Enescus Octuor op. 7 (1900). In: Manolache, Laura / Sârbu, Camelia (Hg.): George Enescu from a contemporary perspective. Aesthetic and stylistic considerations, Bukarest: Uniunea Compozitorilor şi Muzicologilor din România, S. 64–72.
2009 Haselböck, Lukas: Gérard Grisey: Unhörbares hörbar machen. Freiburg im Breisgau/Berlin/Wien: Rombach Verlag.
2010 Haselböck, Lukas: Zur Aktualität der Musiktheorie Ernst Kurths. In: Utz, Christian (Hg.): Musiktheorie als interdisziplinäres Fach. 8. Kongress der Gesellschaft für Musiktheorie Graz 2008 (musik.theorien der gegenwart 4)/Saarbrücken 2010, S. 161–172. 
2011 Haselböck, Lukas: Amerikanische und europäische Perspektiven der Musiktheorie. Ein Versuch der Synthese anhand von Debussys Brouillards. In: Rentsch, Ivana / Kläy, Walter / Stollberg, Arne (Hg.): Dialoge und Resonanzen – Musikgeschichte zwischen den Kulturen. Festschrift für Theo Hirsbrunner zum 80. Geburtstag. München: edition text+kritik, S. 92–103.
2011 Haselböck, Lukas: Janáčeks Aktualität. In: Banoun, Bernard / Stránská, Lenka / Velly, Jean-Jacques (Hg.): Leoš Janáček, Création et culture européenne. Actes du colloque international Paris, Sorbonne 2008/Paris 2011, S. 145–155.
2011 Haselböck, Lukas (Hg.): Klangperspektiven. Hofheim: Wolke.
2012 Haselböck, Lukas: 'Saturn dröhnt auf dem Grunde von Zeus': Klang und Sinn in der französischen Musik und Philosophie nach 1945. In: Neue Zeitschrift für Musik 173 (2012), H. 3.
2012 Haselböck, Lukas: Józef Koffler – ein vergessener Pionier der Zwölftonmusik. In: Altenburg, Detlef / Bayreuther, Rainer (Hg.): Musik und kulturelle Identität (= Freie Referate und Forschungen, Bd. 3). Kassel: Bärenreiter Verlag, S. 555–562.
2013 Haselböck, Lukas: Debussy und die Wiener Schule. In: Musiktheorie 28 (2013), H. 1, S. 76–94.
2013 Haselböck, Lukas: Zur Klangfarbenlogik bei Schönberg, Grisey und Murail. In: Utz, Christian (Hg.): Klang und Wahrnehmung in der Musik des 20. und 21. Jahrhunderts (= musik.theorien der gegenwart 6). Saarbrücken: PFAU Verlag, S. 137–162.
2015 Haselböck, Lukas: 'Debussy, c'est l'enigme!': Analytische Perspektiven zu La terrasse des audiences du clair de lune. In: Musik & Ästhetik 74 (2015), S. 62–87.
2016 Haselböck, Lukas: Zur 'Klangfarbenlogik' in Schönbergs Orchesterstück op. 16/3. In: Fuhrmann, Wolfgang / Geanta, Ioana / Grassl, Markus / Sedivy, Dominik (Hg.): Kürzen. Gedenkschrift für Manfred Angerer. Wien: Praesens, S. 361–414.
2016 Haselböck, Lukas: Zur 'Liminalität' der Musik Debussys und Griseys. In: Kunkel, Michael (Hg.): Les espaces sonores. Stimmungen – Klanganalysen – spektrale Musiken. Saarbrücken: PFAU Verlag, S. 99–112.
2016 Haselböck, Lukas: Beobachtungen zum Verhältnis von Klangfarbe, Raum und Zeit bei Ligeti. In: Ein Blinder im Labyrinth. György Ligetis Positionierung im Neue-Musik-Diskurs (= Studia Musicologica Vol. 57, H. 1–2, Juni 2016), S. 61–71.
2017 Haselböck, Lukas: Klang und Sinn bei Gérard Grisey. In: Tadday, Ulrich (Hg.): Musik-Konzepte, Neue Folge, Bd. 176/177 (Gérard Grisey). München: edition text+kritik, S. 5–21.
2017 Haselböck, Lukas: Timbre and Form in Debussy's Nuages. In: Proceedings of the 9th European Music Analysis Conference (Euromac).
2018 Haselböck, Lukas: Rätselhaft, aber klar – zu Debussys 100. Todestag. In: mdw-Webmagazin (28.02.2018), abgerufen am 11.06.2026 [https://www.mdw.ac.at/magazin/2018/02/28/raetselhaft-aber-klar-zu-debussys-100-todestag/].
2018 Haselböck, Lukas: Prozess- und Kontrastdenken in Cerhas Streichquartetten. In: Wilscher, Gundula (Hg.): Vernetztes Werk(en). Facetten des künstlerischen Schaffens von Friedrich Cerha. Wien/Innsbruck: Studienverlag, S. 75–85.
2019 Haselböck, Lukas: Hörbare Stille? Sichtbarer Klang? Zur "Ökologie der Wahrnehmung" in Salvatore Sciarrinos Streichtrio Codex Purpureus (1983). In: Tadday, Ulrich (Hg.): Musik-Konzepte, Neue Folge, Sonderband 2019 (Salvatore Sciarrino). München: edition text+kritik, S. 131–150.
2019 Haselböck, Lukas: Klang und Sinn in Kaija Saariahos L'amour de loin. In: Glanz, Christian / Mayer-Hirzberger, Anita / Urbanek, Nikolaus (Hg.): musik - kultur - theorie. Festschrift für Marie-Agnes Dittrich. Wien: Hollitzer Verlag, S. 171–188.
2020 Haselböck, Lukas: "Wie klingt die Stille?" Klangräume und Klangdramaturgie bei Rebecca Saunders. In: Tadday, Ulrich (Hg.): Musik-Konzepte, Neue Folge 188/189 (Rebecca Saunders). München: edition text+kritik, S. 20–36.
2020 Haselböck, Lukas: "... le tout petit macabre". Ligeti-Spuren in der Musik György Kurtág. In: Tadday, Ulrich (Hg.): Musik-Konzepte, Neue Folge 188/189 (Rebecca Saunders). München: edition text+kritik, S. 46–66.
2021 Haselböck, Lukas: Klangfarbe und Form in Ravels Rapsodie Espagnole. Analytische Studien zum ersten Satz (Prélude à la nuit). In: ZGMTH 18/1 (2021)​.
2022 Haselböck, Lukas: Kryptische Chiffren und großer Atem: Zu Heinz Holligers (S)irató und Recicanto. In: Tadday, Ulrich (Hg.): Musik-Konzepte, Band 196/197 (Heinz Holliger). München: edition text + kritik , S. 28–48.
2023 Haselböck, Lukas: "La voix comme radicale altérité"? Spectral Music for the Voice. In: Bauer, Amy et al. (Hg.): The Oxford Handbook of Spectral Music. New York: Oxford University Press, S. 772-789.
2023 Haselböck, Lukas: Rendre audible l'inaudible. Sur la musique de Gérard Grisey. Traduit de l'allemand par Martin Kaltenecker. Généve: Éditions Contrechamps.
2024 Haselböck, Lukas: Öko(musiko)logie. In: mdw-Webmagazin (27.11.2024), abgerufen am 11.06.2026 [https://www.mdw.ac.at/magazin/2024/11/27/oekomusikologie/].
2025 Haselböck, Lukas: Klangfarbe und Sound. In: Jeßulat, Ariane / Schwab-Felisch, Oliver /Sprick, Jan Philipp / Thorau, Christian (Hg.): Handbuch Musikanalyse. Pluralität und Methode. Kassel: Bärenreiter Verlag, S. 110–122.
2025 Haselböck, Lukas: Von Hogwood bis Metzmacher (Generation 1940 bis 1960). In: Wolf, Rebecca / von Loesch, Heinz / Ertelt, Thomas (Hg.): Geschichte der musikalischen Interpretation im 19. und 20. Jahrhundert, Band 4 (Personen-Stile-Konzepte). Kassel: Bärenreiter Verlag, S. 541–609.
2025 Haselböck, Lukas: Tristan Murail bei den Wiener Tagen der zeitgenössischen Klaviermusik. In: mdw-Webmagazin (26.11.2025), abgerufen am 11.06.2026 [https://www.mdw.ac.at/magazin/2025/11/26/tristan-murail-bei-den-wiener-tagen-der-zeitgenoessischen-klaviermusik/].

Weiterführende Literatur
Österreichische Bibliotheken: Suchmaschine des Österreichischen Bibliothekenverbundes

Quellen/Links

Webseite: Lukas Haselböck
Wikipedia: Lukas Haselböck (englisch)
Facebook: Lukas Haselböck
Soundcloud: Lukas Haselböck
Instagram: Lukas Haselböck
Wien Modern: Lukas Haselböck (2019)
Webseite: Company of Music
Familie: Martin Haselböck (Bruder), Hans Haselböck (Vater)

* Unter "Uraufführungen (Auswahl)" werden vorwiegend Werke von österreichischen oder in Österreich lebenden Komponist:innen gelistet.

Normdaten / Identifikatoren
Oesterreichisches Musiklexikon online: https://dx.doi.org/10.1553/0x0001d09a
INÖK: https://www.inoek.at/index.php/de/komponist-detail?kompid=1053
GND: https://d-nb.info/gnd/131290770
GND Explorer: https://explore.gnd.network/gnd/131290770
WIKIDATA: https://www.wikidata.org/wiki/Q26202477
Wikipedia: https://de.wikipedia.org/wiki/Lukas_Haselböck
Wikipedia-Personensuche: https://persondata.toolforge.org/p/Lukas_Haselböck

Empfohlene Zitierweise
mica (Aktualisierungsdatum: ): Biografie Lukas Haselböck. In: Musikdatenbank von mica – music austria. Online abrufbar unter: https://db11.musicaustria.at/node/69320 (Abrufdatum: 14. 10. 2026).

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